Wer kennt sie nicht, die Bildstöcke entlang des Waldweges nördlich von Horgauergreut. Sie zeigen den Leidensweg Jesu und laden zum Nachdenken und Innehalten ein. Doch auch diese müssen gepflegt und unterhalten werden. Die Freiwillige Feuerwehr Horgauergreut hat sich diese Aufgabe bereits vor ca. 30 Jahren auf die Fahne geschrieben und kümmert sich seither mit einer Patenschaft um den Stationenweg. Die sieben Bildstöcke stammen aus dem 19. Jahrhundert und sind stetig Wind und Wetter ausgesetzt. Seit Ihrer letzten Renovierung ist insbesondere der Anstrich stark verwittert. Dieser Zustand sollte nicht bleiben und das Kulturgut wieder in einen gepflegten Zustand versetzt werden. Mit Johann Schierlinger fand sich ein erfahrener Maler, der den Neuanstrich der Stationshäuschen sogleich in die Hand nahm, schließlich war er bereits bei der Renovierung im Jahr 2003 beteiligt. „Besonders anspruchsvoll war das Streichen der Sockel aufgrund unterschiedlicher Farben“ berichtet Johann Schierlinger. Nach zwei Tagen war die gute Tat dann getan. Die Materialkosten werden von der Greuter Wehr aus dem Erlös vom Erntedankwagen finanziert.
Ein ganz besonderer Dank gilt auch der Familie Josefine und Peter Steppich aus Horgauergreut, die sich das ganze Jahr über um die Pflege und Mäharbeiten an den Bildstöcken kümmern, damit diese in würdevoller Pracht erstrahlen können. Die Greuter Wehr bedankt sich mit einem herzlichen Vergelt´s Gott bei Johann Schierlinger sowie bei der Familie Steppich für ihren engagierten Einsatz.

v.l: Peter und Josefine Steppich und Johann Schierlinger bei einem der neu gestrichen Bildstöcke am Stationenweg (Foto: FF Horgauergreut)